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RDA (Dripper)

Die Bezeichnung „RDA“ steht für „Rebuildable Dripping Atomizer“. In das deutsche übersetzt heißt das „Selbstwickel-Tröpfelverdampfer“. Es handelt sich bei einem RDA um die kleinste Gattung von Verdampfern, die gerade für Liquidprobierer eine hervorragende Wahl darstellen. Bei einem RDA wird auf einen Tank verzichtet und zum größten Teil nur auf die Heizwendel mit einem Trägerstoff gesetzt. Der Trägerstoff, in den meisten Fällen Watte, dient hier als „Tank“. Das E-Liquid wird über das Mundstück direkt auf die Heizwendel/Watte geträufelt und reicht meist nur für zwei bis drei Züge bis wieder nachgetröpfelt werden muss. RDAs verfügen über eine sehr kleine Verdampferkammer. Bedingt dadurch, weisen sie in ein sehr feines und authentisches Geschmacksbild auf. Um den fehlenden Tank zu kompensieren, kann auch ein sogenannter „Squonker“ Mod verwendet werden, aus welchem das Liquid in den RDA gedrückt wird.

RDTA

Die Kurzform RDTA bedeutet „Rebuildable Dripping Tank Atomizer“. Ein sehr langer Name, der frei übersetzt so viel bedeutet wie „Selbstwickelbarer Tröpfel-Tank Verdampfer“. Bei einem RDTA wird das Prinzip von einem Tröpfelverdampfer mit dem eines Tankes kombiniert. Die Heizwendel sitzt über dem Tank und direkt unter dem Mundstück. Die Verampferkammer ist sehr klein gehalten, damit -wie bei einem Tröpfelverdampfer- ein sehr feines Geschmacksbild entsteht. Anders als bei einem RDA hat man mit einem RDTA jedoch den Vorteil, dass nicht selbst nachgetröpfelt werden muss, sondern lediglich ein Tank aufgefüllt wird.

Regulierter/Mechanischer Akkuträger

Bei Akkuträgern wird zwischen regulierten und mechanischen Akkuträgern unterschieden. Mechanisch Mechanische Akkuträger zeichnen sich durch eine einfache, aber dadurch bedingt sehr robuste Bauweise aus. Sie verfügen über keine Regelelektronik, die zwischen dem Verdampfer und Akku steht. Der Strom des verwendeten Akkus wird direkt an den Verdampfer weitergegeben. In den Anfangszeiten der E-Zigarette, erfreuten sich mechanische Akkuträger großer Beliebtheit, da sie höhere Leistungsspitzen als damalige geregelte Akkuträger erreichten. Jedoch fällt die Dampfleistung mit abnehmender Akkuspannung ab. Außerdem bestand ein erhöhtes Risiko einer Überbelastung des Akkus. Jeder Akku verfügt über eine maximale Belastbarkeit, die in anhand der Stromstärke abgelesen werden kann. Wird die maximale Belastbarkeit dauerhaft überschritten, kann der Akku ausgasen. Aus diesem Grund verfügen mechanische Akkuträger über diverse Engasungslöcher, um eine Explosion zu verhindern. Mechanische Akkuträger waren auch die ersten Geräte, die mit dem Kick DNA von Evolv einen Chipsatz mit variabler Ausgangsleistung (Vari-Watt) bekommen haben, wie es heute bei jedem regulierten Akkuträger typisch ist. Dabei handelte es sich um einen Chip, der die Breite eines 18XXX Akkus besaß und nach den Verdampfer und vor den Akku gesetzt wurde. Damit war es erstmals möglich die Leistung variabel anzupassen und außerdem über einige Sicherheitsfunktionen eines regulierten Akkuträgers zu verfügen. Reguliert Ein regulierter Akkuträger verfügt über eine Elektronik, die zwischen dem Verdampfer und dem Akku gesetzt ist. Sie regelt die Ausgangsleistung und sorgt damit auch für ein konstantes Dampferlebnis, da die ausgehende Leistung immer gleich ist. In den meisten Fällen lässt sich die Ausgangsleistung variabel anpassen. Seltener finden sich Geräte, die über vordefinierte Leistungsstufen verfügen. Ferner dient die Elektronik eines regulierten Akkuträgers auch als Sicherung gegenüber einer Überbelastung des Akkus. Zahlreiche Chips limitieren die Stromstärke auf ein sicheres Level durch senken der Spannung und schützen so effektiv vor dem ungewollten Ausgasen eines Akkus. Weniger häufig verfügen Chips auch über Sensoren, die die Temperatur des Akkus messen und so rechtzeitig das Gerät deaktivieren.

RTA

Der Begriff „RTA“ steht für „Rebuildable Atomiser“. Das ist Englisch für „Selbstwickelverdampfer“. Bei einem solchen wird von dem Verwender selbst die Heizwendel und der Trägerstoff eingebaut. Sie unterscheiden sich nur in dieser Hinsicht zu „Fertigcoil“ Verdampfern. RTAs zeichnen sich durch einen feineren Geschmack im Vergleich zu Fertigcoil Verdampfern aus. Das liegt der größeren Oberfläche, die RTA Coils bieten, zu Grunde. Es wird mehr Liquid verdampft und dadurch auch mehr Aromastoffe verdampft. Es gibt teils erhebliche Preisunterschiede bei den RTAs. Je nachdem wie komplex ein RTA aufgebaut ist, kann teilweise ein dreistelliger Betrag gefragt werden. Jedoch gibt es auch bedeutend günstigere Alternativen, die in Sachen Leistung den höherpreisigen Brüdern kaum etwas nachstehen. Lediglich die Verarbeitung kann Unterschiede aufweisen, was der Fertigung in Europa zu Asien geschuldet sein kann.